Bücher

Roman
Hardcover mit Schutzumschlag
240 Seiten
Berlin Verlag, erscheint am 1. September 2021
[D] € 20,00, [A] € 20,60
EAN: 978-3-8270-1440-5

Leseprobe

Eine redliche Lüge

Was wir sehen — und lieber nicht sehen wollen

Einen Sommer lang arbeitet Elise für das gesellige Paar Margaux und Philippe in deren Ferienhaus in der Normandie. Fasziniert von den vielen illustren Gästen in der Domaine de Tourgéville, vom Leben, Wesen und der Ehe der Leclercs, wird die junge Frau zur eindringlichen Beobachterin von Sein und Schein. Sie erlebt ein Panoptikum der menschlichen Täuschungen, begreift, dass das Streben nach Glück und die Bereitschaft zum Betrug zwei Seiten derselben Medaille sind. Eines Abends jedoch wird die Gelassenheit dieses Sommers jäh und derart umfassend erschüttert, dass es auch Elises Leben für immer prägt.
Ein hochaktueller Gesellschaftsroman, der im Erzählen Antworten sucht auf so viele offene Fragen unserer Zeit – klug, charmant und unwiderstehlich.

Pressestimmen

»"Eine redliche Lüge" von Husch Josten ist ein Konversationsroman. Denn es wird wirklich viel geplaudert und dies stets auf hohem Niveau. Man könnte sogar sagen, dass so geistreich und so politisch auf den Punkt in der deutschen Literatur nicht mehr geplaudert wurde seit Theodor Fontane.« WDR Buchtipp, Denis Scheck, 12. September 2021
»Lange schon hat keine Schriftstellerin von der Allgegenwart der Lüge so spannend, so wasserdicht, so wahrheitsmutig erzählt wie Husch Josten.« Kölner Stadtanzeiger, Michael Braun, 14. September 2021
»Mit Esprit und tiefgründig zugleich beschreibt die Autorin einen gesellschaftlichen Mikrokosmos, der zeitlich begrenzt auf die Protagonistin einwirkt und in deren Fokus eine Unwahrheit steht, die jedoch das Leben eines Menschen in eine andere, bessere Richtung gelenkt hat. Darf es also eine redliche Lüge geben? Das und mehr lotet sie in ihrem Roman aus, der klug konstruiert ist und von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar unterhält, aber auch nachdenklich stimmt.« Der Kultur Blog, Ingrid Mosblech-Kaltwasser, 8. September 2021
»Ein unterhaltsames und kluges Buch, das die Fragen der Gegenwart aufwirft. Das Werk ist niemals thematisch überfüllt, sondern charmant und mit viel Witz geschrieben. Ein typisches Josten eben.« Leseschatz, Hauke Harder, 3. September 2021
»Als enorm erfrischend bleibt die typische Atmosphäre französischer Sommertage in Erinnerung, die Husch Josten mit leichter Hand zum Leben erweckt.« Kölnische Rundschau, Brigitte Schmitz-Kunkel, 3. September 2021
»Husch Josten konnte mich mit ihren beiden letzten Romanen „Hier sind Drachen“ und „Land sehen“ bereits restlos begeistern, lange musste ich mich auf den nächste gedulden, doch es hat sich gelohnt. Nicht nur ist „Eine redliche Lüge“ der perfekte Begleiter für den ausklingenden Spätsommer, der sich ideal im Garten genießen lässt, sondern er lädt mit einer Vielzahl an Themen zum Nachdenken ein und begleitet einem so auch über die letzte Seite hinaus noch weiter.« missmezmerized, 18. September 2021
»Besonders hervorzuheben ist die präzise, bildhafte, mitunter ironische Sprache Husch Jostens, die trotz der Fülle der Figuren, die Lektüre zu einem eindrucksvollen Leseerlebnis werden lässt.« Freie Presse, Gisela Pelz, 25. September 2021
»Klug, sanft, eindringlich – großartig!« Express Köln, 26. September 2021
»Ein unglaubliches, ein genial geschriebenes Buch, das sich immer auf höchstem Niveau bewegt. Husch Josten ist mit »Eine redliche Lüge« ein Gesellschaftsroman gelungen, der durch seinen Intellekt und seinen unerwartet dramatischen Ausgang besticht.« Zeilentänzerin, 27. September 2021
»Eine brillant spannende Gesellschaftssatire in mildem Spätsommerlicht, unterfüttert mit klugen Beobachtungen sozialer Verwerfungen und geschmeidiger Mittelstandslügen, perfekt arrangiert und höchst appetitlich angerichtet!"« Denis Scheck, Druckfrisch, ARD, 11. Oktober 2021
»Eine Mischung aus Coming-of-age und Liebesdrama. Und nebenbei ein Ausflug nach Frankreich.« Münchner Merkur, 10. November 2021
»Husch Jostens Buch ist als eine Zeitkapsel konstruiert, aus der Zukunft, aus der Mitte dieses Jahrhunderts. (…) Das macht die Spannung dieses Erzählens aus, die Mischung aus Nähe und Distanz, von Unmittelbarkeit und Reflexion (…).« Süddeutsche Zeitung, Fritz Göttler, 17. November 2021

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